Über mich

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Das wäre geschafft: Jetzt bin ich offiziell MAMA und irgendwo zwischen Wickelkommode und Schreibtisch zu finden. Wie es jetzt weiter geht, was dabei alles auf mich zukommt, wie es sich anfühlen wird, wie ich mit der neuen Rolle umgehenwerde,... ich werde es erleben und ihr werdet es hier lesen können. Erreichen kann man mich unter: mama-to-go@web.de

Freitag, 27. Dezember 2013

Mein Baby war beim Friseur

Weihnachten haben wir gut überstanden (hoffe ihr auch!). Es gab viel zu viele Geschenke für Fynn und zu viel Essen für alle. : ) 
Morgen haben wir noch mal Full House und Freunde und Paten zum Brunch eingeladen. Darauf freuen wir uns aber. 
Davon abgesehen haben wir aber im Moment etwas Stress mit dem Haus. Nässe und Schimmel auf dem Dachboden ... Aber das unbequeme Thema lass ich jetzt lieber. 

Erst noch ein Highlight: mein kleines süßes "Baby" war heute das erst mal beim Friseur und sieht jetzt auch so richtig aus wie ein Kleinkind. Die niedlichen Locken sind weg und er hat einen richtigen Haarschnitt. Sieht super aus, ich muss mich aber erst noch daran gewöhnen. Genauso wie an den Gedanken, dass Fynn ab 6. Januar in den Kindergarten geht. 

Dienstag, 17. Dezember 2013

Zu Hause im Glück

Es ist so schön wieder zu Hause zu sein!

Auch wenn hier erst mal wieder ziemlich viel auf mich einstürzte und ich typischerweise mal wieder sofort in Stress verfallen bin... Immerhin konnte ich mich selbst wieder bremsen und es gelingt mir immer schneller, finde ich. ;)

Fynn ist auch über-glücklich wieder zu Hause zu sein. Erst als Katha uns auf Borkum besucht (und anschließend mit nach Hause genommen hat) habe ich das so richtig realisiert. In der ganzen Dimension. Fynn hatte solche Angst, dass Katha jetzt einfach wieder "weg" ist. Er hat ziemlich an ihr geklammert und war verzweifelt, wenn sie mal nicht mehr im selben Raum wie er war. Immer wieder hat er sich vergewissert und gefragt "Mama da?". Das hat mir richtig im Herz weh getan und mir ist noch mehr bewusst geworden, wie schlimm es für Kinder sein muss ein Elternteil zu verlieren. 

Zur Tagesmutter haben wir ihn nach all dem Kur-Trubel nicht mehr gebracht. Morgen fahren wir einmal hin um uns zu verabschieden und dann kann erst mal Weihnachten kommen. Im neuen Jahr fängt dann die Eingewöhnung im Kindergarten an. Da bin ich ja mal gespannt. Aber es steht ja nicht viel Zeitdruck hinter uns. Mein Arbeitsvertrag würde zwar noch mal verlängert, aber die Stunden kann ich mir ja, zum Glück, relativ flexibel einteilen. 

Fazit: Die Kur haben wir gut überstanden. Wir haben Wind und Meer genossen und das Beste daraus gemacht. Sind aber sehr froh wieder zu Hause zu sein und genießen zu dritt die Vorweihnachtszeit in unserem schönen Häuschen! 
- klingt fast nach Bilderbuch. : )  (wenn der nächtliche Terror nicht weiterhin wäre, aber den lasse ich jetzt mal unkommentiert)

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Entspannung? Leider nein.

Oh je. Jetzt sind wir schon etwas mehr als zwei Wochen hier... 
Die ersten Tage waren so wunderbar, weil alle Probleme und Sorgen so unendlich weit Weg schienen und wir hier Wind und Wetter voll und ganz genießen konnten. Dann kam das Problem mit der Kinderbetreuung (was sich zum Glück kurz nach meinem letzten Post wie von selbst gelöst hat). Kaum war das überstanden gab es schlechte Nachrichten von der Uni. Mir wurde mit einem Verfahren und Exmatrikulation gedroht. Ganz viel Wirbel, ganz viel Aufregung, Angst und Ärger. Bis nach ca 48 Stunden ein Gespräch mit einem Anealt endlich Hoffnung und Erleichterung brachte. Der Fall ist zwar noch nicht geklärt und es wird sich noch eine Weile hinziehen, aber zumindest habe ich die Hoffnung, dass meine Rechte durchgesetzt werden können.

Danach hätte es ja endlich wieder ruhig weiter gehen können. Ging es auch für einen Tag oder so. Dann fing Fynn an richtig trotzig zu werden. Jaja, ich weiß, dass das in dem Alter typisch ist und im Moment durch die fremde Umgebung und dem Trubel hier noch verstärkt wird. Aber über die Ausmaße war ich doch erschrocken. Sobald etwas nicht sofort funktioniert oder er etwas machen soll, worauf er keine Lust hat, dreht er durch. Fängt an zu Schreien, wirft mit Dingen und trotzt mit allen Mitteln die er hat. Zum Beispiel heute früh. Es war noch ein Rest Milch im Fläschchen von gestern Abend, das habe ich ihm gegeben. Als es leer war forderte er (laut! Und der fordernd!) "Mehr!". Meine schlichte Antwort, dass wir nicht mehr haben, führte zu der Reaktion, dass er mir aus Wut das Fläschchen an den Kopf geworfen hat. So schnell könnte ich gar nicht reagieren, um ihm auszuweichen.

Also: von Erholung und Entspannung ist im Moment nicht viel zu spüren. Obwohl Fynn und ich natürlich auch sehr schöne und intensive Momente zusammen genießen hier. 

Leider bin ich mit meinen Gedanken aber auch schon wieder zu Hause. Ich habe noch fast eine Woche auf Borkum, aber meine Gedanken drehen sich um den Job und all die anderen vielen Termine, die auf uns einstürzen, sobald wir zu Hause sind. Ich weiß, dass ich es mir damit nur selbst furchtbar schwer mache, aber ich schaffe es irgendwie kaum abzuschalten. Vielleicht sollte ich mir hiermit ganz feste vornehmen, mich zumindest bis Sonntag Abend nur um Fynn und mich zu sorgen. Nur um unser Leben / Alltag auf der Insel! 
Ab Montag erlaube ich mir dann das Planen und grübeln für den Alltag zu Hause wieder. 
So wird's gemacht!

Dienstag, 26. November 2013

kleine Tode

Das überfliegende Gefühl von letzter Woche ist völlig weg. Ich fühle mich total zerrissen. 
Ich kann Fynn mal wieder nicht loslassen. Er bleibt nicht ohne Tränen in der Betreuung. Inzwischen beruhigt er sich zwar dann auch wieder und spielt, aber mir bricht es trotzdem das Herz. Das bin ich ja gar nicht gewohnt. Bei seiner Tagesmutter hatten wir unbegrenzt Zeit für die Eingewöhnung und es lief wie von selbst. Jetzt sind alle meine Zweifel da: dass es zu schnell ist, dass es zu viel ist, dass er überfordert ist, dass er Angst hat, dass er einen "seelischen Schaden" davon trägt,... 
Leider sind drei von vier Betreuerinnen in seiner Gruppe noch sehr jung und selbst ganz unsicher. Ich bekomme keinerlei Rat oder Hilfe. Natürlich muss ich im Endeffekt sowieso auf meinen Bauch hören und ich alleine trage die Versntwortung (mehr oder weniger, da Katha ja auch nur Ferndiagnosen per Telefon machen kann).
Ich möchte ihm aber auch was zu trauen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass er trotz den Tränen auch zwischendurch Spaß hat in der Betreuung. Ich möchte nicht, dass er mir auf der Nase rum tanzt.  Denn genau das tut er gerade, da er meine Unsicherheit spürt. Er spiegelt es mir wieder, in dem er selbst gerade gar nicht weiß was er möchte (rein oder raus, Brot oder Nudeln, toben oder Buch lesen, ...)

Man liest ja immer wieder die selben Weisheiten - und ich habe sie ja auch schon erlebt - dass es auf zwei Dinge ankommt:
1. auf das Bauchgefühl achten 
2. hinter der gefällten Entscheidung stehen

-> hier kommt das Problem: bei den vielen Zweifeln, Fragen und Gedanken scheint es mir irgendwie unmöglich zu hören was mein Bauch sagt. 
Oder ist es mein Bauch der sagt: bleib bei deinem Kind, verbring die Zeit mit ihm, schütze es und verzichte auf den Großteil der Anwendungen - und der Kopf sagt aber, dass ich lernen muss los zu lassen und so weiter?
Oder doch umgekehrt?


Freitag, 22. November 2013

Genuss

Das Leben ist so schön! 
Ich genieße gerade in vollen Zügen. Ich kann mir im Moment nichts schöneres vorstellen, als Zeit mit diesem kleinen, so wunderbaren, Menschen zu verbringen und immer wieder zu Staunen, was er alles neues lernt. Irgendwie fühlt es sich wieder so an wie im Sommer. Nachdem Bau und Uni-Stress abgefallen waren und meine einzigen Aufgaben aus Kind-Versorgen und Haushalt schmeißen bestanden. Mein Kopf ist frei, meine Zeit nicht völlig ausgetacktet und mein Herz öffnet sich wieder. 
Obwohl ich Katha SEHR vermisse, bin ich doch absolut glücklich! (Wir telefonieren recht oft du ich weiß ja, dass sie uns besuchen wird.)

Es ist auch überhaupt nicht so, dass ich mir Zeit für mich Wünsche. Ganz im Gegenteil, mit Fynn ist doch alles viel schöner (und herausfordernder *g*). Wir waren heute Nachmittag bei 3 Grad, Wind und Regen ganz lange spazieren und haben dieses groooooße Schwimmbad (das Meer) bewundert. Zwischendurch zum Aufwärmen gab es einen leckeren Cappuccino für Mama und Kuchen für uns beide. Toll. 

Wünsche allen ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 21. November 2013

Erster Eindruck

Unser erster Eindruck von der Kurklinik ist natürlich geprägt von einem sehr anstrengenden Tag, trotzdem sind das Zimmer, die Klinik an sich und die Umgebing toll. 
Nachts um 2 Uhr sid wir losgefahren und waren gegen 11 in der Klinik. Der wohlverdiente Mittagsschlaf musste dann leider abgebrochen werden, da ich schon die ersten Termine hatte. Fynn war also völlig müde schon am ersten Tag für eine halbe Stunde in der Kinderbetreuung - und es hat nicht funktioniert. Er war völlig aufgelöst und verzweifelt. Ich habe fast eine Stunde gebraucht um ihn zu beruhigen. Heute Vormittag waren wir zweimal zusammen dort: beim ersten mal wollte er ziemlich schnell wieder weg und beim zweiten Mal habe ich mich getraut für 10 Minuten raus zu gehen. Leider war er wieder sehr stark am Weinen, als ich zurückkam. :(
Generell finde ich das ja nicht so schlimm, ich genieße die Zeit mit ihm. Nur wir zwei, völlig ohne Job, Studium oder sonstigem Stress. Aber heute Nachmittag gibt es eine 1.5stündige Veranstaltung, bei der Kinder nicht mit dürfen. :( Die Gruppen gehen dann raus und Fynn wird sicherlich etwas mehr abgelenkt sein, aber ich habe trotzdem ganz doll Bauchweh bei dem Gedanken. 
Ich möchte einfach nicht, dass er Verlassens-Ängste hat. Die kenne ich selbst nur zu gut aus meiner Kindheit und weiß wie essentiell schrecklich das ist. Ich will ihn davor schützen und für ihn da sein, aber natürlich will ich ihm auch was zutrauen. Kann mir jemand mal auf die Schnelle ein bisschen Mut machen?

Samstag, 16. November 2013

Vollgas und Vollbremsung



Nur noch wenige Tage bis zur Kur und ich versuche so langsam etwas runter zu fahren. Auch wenn es irgendwie so scheint, als wären noch tausend Dinge zu erledigen, bevor wir fahren. Ich habe zum Glück noch rechtzeitig gerafft, dass es keinen Sinn macht wochenlang mehr als 100% zu geben, immer mit dem Argument: "wir fahren ja bald auf Kur". Sich vor der Kur noch mal mehr zu verausgaben als sowieso im Alltag, weil ja dann die Erholung kommt, funktioniert nicht. Wenn man wirklich Vollgas fährt kommt man schließlich auch mit einer Vollbremsung nicht sofort zum stehen. Auch wenn man sich noch so sehr bemüht, es gibt einen Bremsweg. Es wird Zeit brauchen in der Kur anzukommen, es wird Zeit brauchen bin Fynn sich an die neue Umgebung und die vielen fremden Menschen gewöhnt, es wird Zeit brauchen bis ich meinen funktionieren-Modus ein kleines bisschen runterfahren kann und "nur noch" mich und Fynn versorge. (Kein Job, kein Essen kochen, nur ein bisschen "Haushalt", kein Studium,... All das hat Pause.) Deswegen versuche ich schon in den letzten Tagen zu Hause alles etwas zu entschleunigen. Ist ganz schön schwer! Aber tut auch jetzt schon gut - immer nur Vollgas ist eben echt anstrengend. Also fahren wir jetzt langsam und gemütlich Richtung Borkum und haben so hoffentlich nur noch einen kurzen Bremsweg wenn wir da sind.




Mittwoch, 6. November 2013

Kindergeburtstag 2.0

Mal wieder soooooo viel los hier. Nur noch zwei Wochen, bis Fynn und ich um diese Uhrzeit schon auf dem Weg nach Borkum sein werden. Ich freue mich so! Auch wenn ich die Welt-größte-frier-Katze bin, freue ich mich trotzdem sehr darauf mir den Wind um die Ohren pusten zu lassen. Habe mir extra eine neue – ganz dicke! – Winterjacke gekauft. : )

Aber erst mal langsam: Letzte Woche wurde Fynn 2 Jahre alt. Ist das zu glauben? Schon zwei Jahre! So lange ist es her, dass ich mit einer dicken Kugel durch die Gegend gewatschelt bin? Aber auf der anderen Seite, denke ich auch: Erst seit zwei Jahren leben wir dieses Leben-mit-Kind?  Wenn ich an die Zeit „davor“ zurückdenke, kommt es mir vor wie aus einer anderen Welt. So unrealistisch, so unvorstellbar.
Den Geburtstag-Tag haben wir ganz in Ruhe und zu dritt verbracht. Nichts Besonderes gemacht, einfach nur die Zeit zusammen genossen. Natürlich mit Geschenken, einem Geburtstaglied und alles was dazugehört. Aber die „Party“ war erst am Samstag. Und genau so, kam mir die Geburtstagfeier im Nachhinein auch vor. Wie eine wilde Party in Jugendzeiten. Wir haben Samstagabend, nachdem die letzten Gäste gegangen sind und Fynn von all dem Trubel so aufgedreht war, dass an Schlaf noch nicht zu denken war, noch ganze zwei Stunden aufgeräumt und sauber gemacht. Trotzdem haben wir am nächsten Morgen (nach einer SEHR unruhigen Nacht) noch weitere drei Stunden gebraucht. Alleine fünf Mal lief unsere Spülmaschine, überall auf dem Boden (und unter dem Sofa) waren Kuchenkrümel und Nudel-Reste zu finden. Eine Party mit Kleinkindern ist definitiv wilder als eine in Jugendzeiten oder hinterlässt zumindest mehr Dreck. *lach*
Aber das war es wert. Zumindest teilweise. Fynn hatte viel Spaß und ich denke, die anderen Kinder auch. Fynns „bester Freund“ war mit seinen Eltern da und seine Paten natürlich auch (wovon einer ebenfalls zwei Kleinkinder mitgebracht hat). Die waren auch echt entspannt. Es war natürlich laut und viel Rummel, aber es wäre eine sehr nette Runde gewesen. Wenn… Ja: wenn da nicht die liebe Familie gewesen wäre. Primär meine Eltern! Es war ein Desaster. Sie haben sich so unmöglich benommen, dass es nicht nur uns aufgefallen ist, sondern sich auch andere Gäste im Nachhinein beschwert haben. Ja, wirklich beschwert.
Ich habe schon nach dem Dresden-Abenteuer verkündet, dass ich auf Abstand gehen will, das habe ich auch wirklich versucht, aber sie lassen es kaum zu. Sie überschreiten immer wieder so penetrant alle meine / unsere Grenzen. Mich / uns halbwegs davor zu schützen kostet enorm viel Kraft. Es ist ein dauerhafter Kampf. Und das ist es mir jetzt einfach nicht mehr wert. Ich brauche meine Kraft im Moment für das Pensum an Arbeit (muss die Kur-Wochen ja raus-arbeiten), dem Studien-Modul und Fynn. Außerdem habe ich es tatsächlich gewagt mich mit meinen Basteleien-Selbstständig zu machen (dazu schreibe ich das nächste Mal mehr).

Ich habe versucht mit meiner Mutter zu reden, aber stoße nur auf Ignoranz und Unverständnis. Also ziehe ich jetzt meine Konsequenzen. Bis zur Kur gibt es nur noch ein absolutes Minimal-Maß an Kontakt. Fynn darf sie zwar natürlich trotzdem noch mal besuchen, aber wenn sie sich auch im Umgang mit ihm nicht ändern, wird das auch minimalisiert. Es reicht! Dafür klingelt mein Wecker jetzt dreimal pro Woche noch früher. Zwischen 4:00 Uhr und 4:30 Uhr, damit ich eine Stunde später im Büro sitze und Fynn Mittags selbst bei der Tagesmutter abholen kann, aber diesen Preis nehmen, zwar sehr müde, aber dennoch gerne in Kauf. Es geht schließlich um das wohl MEINER Famile – um die beiden liebsten und wichtigsten Menschen in meinem Leben (und um mich). 

Freitag, 25. Oktober 2013

Glück auf Rezept

Jetzt ist es tatsächlich schon eine Woche her, dass wir aus Dresden zurück sind. Und das ist auch irgendwie gut so. Trotz Trotzphase haben Fynn und ich die Tage genossen, so gut es ging. Das „Kulturprogramm“ bestand vor allem aus Zoo-Besuch, Indoor- und Outdoorspielplätzen und Schwimmbad. Nur an einem Vormittag haben wir die Kultur für Erwachsende (Frauenkirche, Zwinger, goldener Reiter,…) in zwei Stunden schnell abgehakt – anschließend sind wir ins Starbucks. Mama um es sich bei  Regenwetter in einem gemütlichen Sessel mit einem einen grooooßen Cappuccino und einer Zeitschrift entspannt gut gehen zu lassen und Fynn um mit seinen Lego-Autos und den Spiel-Autos von anderen Kindern um die Wette zu fahren. Herrlich! Ich brauche unbedingt mehr solcher Momente. Schade, dass es das nicht auf Rezept gibt. ; )
Das habe ich an Dresden auch wirklich genossen: in jedem Restaurant, egal ob edel, schnieke oder alternativ, gab es eine Spielecke. Das ist etwas, was ich zu Hause TOTAL vermisse. Mir würde jetzt auf Anhieb kein einziges Restaurant oder Café mit Spielecke einfallen.

Aber abgesehen davon, habe ich gelernt, dass ich so etwas NIE WIEDER machen werde. Mit meiner Mum. Wir leben einfach in unterschiedlichen Welten. Wir versuchen beide es uns gegenseitig „Recht zu machen“, scheitern aber und verennen uns. Im Moment brauche ich da einfach nur ganz viel Abstand. Eine Brück zu bauen, ist gerade leider nicht möglich. Bei dem Versuch stürze ich immer wieder ein. Das ist auf Dauer nicht nur anstrengend, sondern auch verletztend. Fynn will ich seine Großeltern natürlich nicht wegnehmen. Aber was mich betrifft bleibt der Kontakt erst mal minimal und jeder Versuch eines verbalen/emotionalen Übergriffes wird direkt abgeschmettert.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Es könnte alles so schön sein ...


Ich bin im Urlaub. Kostenlos. Muss weder Kochen noch Putzen. Auch nicht Lernen oder sonst irgendwas. Doch trotzdem habe ich das Gefühl, dass es gerade tierisch anstrengend ist. Meine Nerven sind so dünn wie Seide und mit meiner Geduld erreiche ich auch keinen Weltrekord. Zu einem Teil liegt es ganz bestimmt an meinen (mal wieder) ganz schlechten Zucker-Werten, aber zu einem großen Teil auch an Fynns intensiver Trotz-Phase. Dabei ist diese gar nicht so, wie ich erwartet hätte. Ein wütendes auf-den-Boden-werfen oder Aufstampfen kommt eher selten vor. Auch laute Weinanfälle gibt es nicht wesentlich öfter als sonst. Dafür aber eine Ess- und Schlafverweigerung. Er fordert lautstark sein Essen ein. Wenn wir am Tisch sitzen möchte, nein WILL, er von allem etwas haben. Sofort natürlich. Aber egal was dann auf dem Teller oder in seiner Hand landet – die Hälfte davon wird entweder über den Tisch geworfen, an Mamas frischen Pullover geschmiert oder auf dem Boden verteilt. Wehe ich nehme es ihm weg – dann erfährt der restliche Speisesaal augenblicklich welch großen Hunger mein Sohn doch hat und das Mama ihm alles wegnimmt. Ich versuche ihn zu erziehen und ihm Regeln und Konsequenzen beizubringen und ihn gleichzeitig zu animieren doch etwas zu essen. Ein Drahtseilakt. Zum Glück dauert das Frühstück nur ca. eine halbe Stunde – danach bin ich nass-geschwitzt und völlig K.O. Nicht gerade der perfekte Start in den Tag. Mit dem Schlaf verhält es sich ganz ähnlich.

Wäre ich pessimistisch, würde ich sagen: So ein Mist, da könnte ich mal fünf Tage ein bisschen entspannen, aber Fynn macht hier so einen Terror. Hätte diese Phase nicht noch bis nach dem Urlaub warten können?

Zum Glück bin ich aber ja viel lieber optimistisch und sehe das ganze so: Puh, etwas anstrengend gerade. Was ein Glück, das wir im Urlaub sind und ich nicht auch noch zusätzlich Hausarbeit & Co erledigen muss, sondern in den wenigen Pausen wirklich mal einfach durchatmen kann.    ; )    -klingt doch viel besser, oder?

Samstag, 12. Oktober 2013

News

Die Tastatur unseres Notebooks ist kaputt, deswegen ist es gerade SEHR schwer zu schreiben.
Da aber im Budget dieses Jahr wohl kein neues mehr drin ist (zumal ich ja ein Urlaubssemester mache und es nicht dringend brauche), gibt es zwischendurch ein paar News in Stichpunkten:

1.Vertrag (für meinen Mini-Job) wird verlängert
2. Fynn und ich fahren morgen Mittag nach Dresden. 5 Tage kostenlosen Urlaub - naja, ein paar Nerven wird er kosten, weil meine Mum dabei ist - aber wird hoffentlich SCHÖN und ENTSPANNEND
3. ich bin im TOTALEN Bastelfieber! Wurde da irgendwie angesteckt und kann jetzt nicht mehr aufhören. Hin und wieder lasse ich sogar mein Buch liegen, um zu Basteln... (siehe Fotos)
4. Kur könnten wir theoretisch schon in zwei Wochen starten - mein Rücken würde sich SEHR freuen, aber ansonsten wäre das jetzt mit ziemlich viel Aufwand verbunden, also warten wir bis zum regulären Start am 20. November. Ist ja nicht mehr lange
5. Bevor ich das Notebook jetzt aus dem Fenster werfe, höre ich lieber auf zu schreiben ;)

Dienstag, 1. Oktober 2013

ab auf die Insel


Wir haben gestern den Bescheid bekommen, dass wir schon am 20. November in Kur fahren werden.

Das wird zwar Konflikte mit dem Kindergarten geben, aber ansonsten freue ich mich! Die Vorweihnachtszeit am Meer! Die Klinik ist mir zwar sehr suspekt, da man im Internet absolut keine Informationen finden kann. Aber selbst wenn es dir letzte Bruchbude ist - ich bin schließlich Hostels und Couchsurfing gewohnt - wir werden und schon eine schöne Zeit machen.

 

Freitag, 27. September 2013

I'm soooo sorry

Es tut mir sooooo leid!
Ich bin einfach nicht zum Schreiben gekommen in den letzten Tagen - und sogar schon Wochen.

Die erste große Erkältungswelle haben wir schon hinter uns (alle drei) und mein Praxisphasenbericht fürs Studium ist abgegeben. Wieder zu arbeiten ist irgendwie komisch. Ich denke dann ständig, wie gerne ich doch lieber mit Fynn auf dem Spielplatz wäre. Dabei hat sich seine NEIN-Trotzphase gerade auf ein neues extrem-Level gesteigert. Aber es sind ja nur 16 Stunden pro Woche und der Vertrag läuft nur noch zwei Wochen. Wer weiß, ob er verlängert wird. Das Leben ist halt kein Ponyhof. ;) Aber trotzdem schön!! Auch wenn mich Fynns genereller Trotz manchmal zur Weißglut bringt, oft bringt er mich auch zum (inneren) lächeln und wärmt das Herz. Da sage ich zum Beispiel irgendwas, was er eigentlich mag, wie: "komm, wir essen einen Apfel." und bekomme als Antwort ein lautes NEIN. Dann geht es 2-3 mal mit NEIN und DOCH hin und her, bis er mich böse anguckt. Mund zusammengepresst, Augenbrauen steil nach oben, tiefer Blick in meine Augen. Kein Wimpernzucken. Eine Herausforderung zum Duell. Ich nehme die Herausforderung an. Innerlich strahlend und stolz, aber nur heimlich. Es ist jedes mal zu 100% ein Blick in den Spiegel. Dieser kleine sture Trotzkopf, der immer seinen Dickkopf durchsetzen will, auch wenn er dadurch aus Sturheit das ablehnt, was er eigentlich möchte - das bin so absolut ich. Natürlich lass ich ihm den Trotz nicht immer durchgehen und versuche ihm zu zeigen, dass es auch anders geht. Aber ein bisschen stolz bin ich trotzdem auf ihn. ;)
 
Außerdem bin ich sehr froh, dass Fynn so ein draußen-spiel-Kind ist. Ganz egal welches Wetter, er will immer raus! Das freut mich! Weil es gesund ist und weil ich dadurch auch raus komme ;)

 

Freitag, 6. September 2013

Urvertrauen


Fynn ist eine absolute Wasserratte. Wenn wir nur vor dem Schwimmbad stehen fängt er schon an zu strahlen. Und wenn wir erst im Wasser sind, hört es gar nicht mehr auf. Hauptsache wild rumplantschen und am liebsten vom Beckenrand springen. Dabei ist es ihm völlig egal, ob er gerade Schwimmflügel anhat oder nicht. Er springt einfach. Mit dem sicheren Vertrauen, dass ich ihn schon auffangen werde. Am meisten Spaß macht es ihm, wenn jemand am Beckenrand steht und ihn ins Wasser wirft - gerne mal 1-2 Meter weit – und ich ihn dann auffange. Mit Schwimmflügel ist das ja kein Problem, aber ohne klopft mir schon manchmal das Herz. Ihm aber nicht. Er strahlt und fühlt sich absolut sicher und geborgen. So soll es sein! Es scheint, dass ich ihm bis jetzt ausreichend Sicherheit mitgegeben habe auf seinem Weg, so dass er ganz eigenständig und ohne Angst durch seine kleine Welt flitzen kann. Ich hoffe sehr, das mir das auch weiterhin gelingen wird. 

Samstag, 31. August 2013

Rollenspiele


Das Leben kann so Zucker-süß sein! Da Fynn ja fast jeden Morgen pünktlich um 6 Uhr aufwacht, haben wir heute Morgen schon wahnsinnig viel erledigt. Zwei Runden Wäsche gewaschen, gespült, gewischt, gesaugt, geputzt und einen Großeinkauf gemacht. Um 9:30 Uhr waren wir beide satt (die Mama mit Koffein gedopt) und das Haus ordentlich und blitz-blank sauber.  Jetzt kann das sonnige Wochenende kommen.

Aber der Vorteil von so einem Frühaufsteher-Kind ist nicht nur, dass wir schon früh mit allem fertig sind. Im Supermarkt war noch gar nichts los, keine Schlange an der Kasse, kein Warten beim Bäcker. Wir hatten freie Fahrt und freie Auswahl. Außerdem hat Fynn schon so richtig ein bisschen mitgeholfen beim Aufräumen und kam alle paar Minuten zum knuddeln oder für ein Küsschen zu mir gelaufen. Wir sind echt unzertrennlich im Moment. Und dann war da noch dieser herrliche Moment: Fynn spielt in seinem Zimmer und ich bin nebenan im Schlafzimmer mit dem Staubsauger zugange. Als ich mal rüber schaue, was der Kleine macht, wäre mein Herz mal wieder fast geplatzt vor Freude und Liebe. Da sitzt mein Junior auf dem Boden, vor ihm liegt seine Puppe (mit dem Namen Bud). Er hat der Puppe die Hose ausgezogen, sich einen Waschlappen genommen und die Puppe „unten rum“ sauber gemacht. Dann nimmt er sich eine Windel aus dem Regal und will sie wickeln. Voller Führsorge und ganz vorsichtig macht er das. Sooooooo ein schöner Anblick. Hilfe, mein Kind wird groß!  : )   Wünsche euch ein schönes Wochenende!!

Dienstag, 20. August 2013

gießen, genießen, genießen


Das Leben ist einfach so schön, so schön, so schön! Ich komme aus dem Staunen und genießen gar nicht mehr raus. Seit letzter Woche habe ich jetzt zwar vorübergehend mal wieder einen kleinen Job, der nicht ganz so viel Spaß macht, aber sonst ist alles einfach PERFEKT. Naja, nicht perfekt, aber herrlich unperfekt und schön!
 

Die beiden Büro-Tage letzte Wochen kamen mir sooooo lange vor. Nicht, weil die Arbeit so ätzend oder anstrengend war, sondern weil ich Fynn so sehr vermisst habe. Es kommt mir so vor, als würde ich ihn mit jedem Tag mehr lieben. Immer wieder könnte ich einfach platzen vor Glück, nur weil er gerade irgendwas lustiges / süßes macht, tapsig durch die Gegend flitzt oder mit mir kuscheln möchte. Ich habe echt ein absolutes Luxus-Leben. Eine wunderbare Frau, ein tolles zu Hause, nette Nachbarn und ein unbeschreibliches Kind. Natürlich haben Katha und ich auch mal Streit und Fynn macht auch nicht nur das, was er darf – ganz im Gegenteil und die Hausarbeit versuche ich auch alleine zu schaffen. Aber mir geht es so gut, ich bin so gelassen und voller Liebe. Man klingt das kitschig!! : ) Muss ja selbst gerade mal laut lachen. Aber es ist so. Die Zeit mit Fynn macht mir gerade so viel Spaß, dass ich mittags (wenn er schläft) gar keine Pause oder Auszeit brauche. Ich habe gar kein Bedürfnis mit mal auszuruhen, hinzusetzen oder zu lesen. Ich hatte ja schließlich schon den ganzen Vormittag Spaß beim Bobby Car-fahren (Vorsicht: Muskelkater!) und auf dem Spielplatz. Also kann ich mittags voller Energie an den Schreibtisch und Uni-Sachen machen.

Genießen, genießen, genießen. Daraus besteht mein Leben im Moment und ich habe ein ganz kleines bisschen ein schlechtes Gewissen, dass es mir so gut geht und anderen nicht… aber mit schlechtem Gewissen lässt es sich nicht gut genießen, also vergesse ich es schnell wieder. Ich versuche trotzdem anderen unter die Arme zu greifen und zu Helfen – das ändert ja an meiner Freude nicht. Ich schöpfe ja sozusagen aus der Fülle.

Mittwoch, 14. August 2013

manchen Luxus muss man sich einfach gönnen, wenn er sich anbietet

Kaum schreibe ich, dass ich hoffe, meine Meinung wegen dem „Urlaubssemester“ nicht mehr zu revidieren… schon ruft eine Tagesmutter an mit der freudigen Nachricht, dass sie unerwartet einen Platz ab 1. September frei hat. Wir könnten also JETZT mit der Eingewöhnung beginnen. Ich bin heute Vormittag mit Fynn zu ihr gefahren, um mir die TaMu und die Rahmenbedingungen noch mal anzusehen. Warum? Ganz einfach: weil ich immer noch denke, dass vom Prinzip her eine Tagesmutter mit 5 Kindern eine bessere Betreuung ermöglichen kann als eine Kindergartengruppe mit 20 Kindern.

Ich war also da und bin nun wieder neu vor der Entscheidung, wie es weitergeht. Die TaMu ist nett und wirkt sehr kompetent, sie hat jahrelange pädagogische Erfahrung, die Wohnung ist schön hell und sauber, einen  Balkon gibt es auch. Ansonsten war der erste Eindruck: zwei Katzen in der Wohnung – natürlich mit vielen Katzenhaaren, ist aber kein absolutes Ausschlusskriterium. Der Umgang mit den Kindern – hmpf… kann es nicht genau bennenen warum, aber irgendwas hat mich gestört. Vielleicht lag es aber auch nur an der Beobachtungs-Position. Und mir ist selbstverständlich durchaus bewusst, dass es viele Wege gibt...

Aber jetzt noch mal zum Grundsatz: es gibt ja folgende zwei Optionen

1.       Fynn kommt jetzt zu einer Tagesmutter und bleibt da bis er 3 Jahre alt ist, ich kann also auch jetzt weiter studieren. Er ist in einer kleinen Betreuungsgruppe, in der er gut versorgt wird. Die Kinder sind aber auch alle maximal so alt wie er oder jünger, die Spielsachen eigentlich auch mehr für kleinere Kinder. Es gibt einen Balkon, da können sie an die Luft, aber nicht raus zum rennen, toben und kletter (was Fynn total gerne macht und ich auch sehr wichtig finde)

2.       Ich bleibe das nächste Semester wie geplant zu Hause und Fynn geht ab Dezember in den Kindergarten. Da könnten wir die Zeiten langsam steigern, bis ich dann im März wieder zur Uni muss. Er wäre aber eben in einer Gruppe mit 20 Kindern (bei nur 3 Betreuern), von denen 15 Kinder zwischen  3 und 6 Jahre alt sind. Ein paar der Kinder kennt er aber schon. Und es gibt einen ganz großen Garten mit vielen Kletter-, Spiel- und Tobemöglichkeiten.

Von den Kosten wäre der Kindergarten mehr als doppelt so teuer, aber das soll auf keinen Fall ein Entscheidungsgrund sein!
Sondern etwas ganz anderes. Fynn hat heute Nachmittag seinen Sand-Eimer in die Handgenommen, mir gewunken und "Dau!" ["Tschau"] gerufen. Dann ist er los, am Bobbycar vorbei "Auto-Dau!", an seinem Ball vorbei "Bai Dau!" und dann noch der Bagger "Baga Dau". Kurz danach dreht er sich um und kommt zurück und sagt: "Fynn da." Wie herrlich! Es macht soooo Spaß ihm in seiner Entwicklung zu beobachten und zu begleiten. Unvorstellbar. Diese Liebe und dieses Glück. Ganz subjektiv betrachtet ist Fynn der absolut süßeste kleine Knirps den ich kenne. ;)
Und genau diese Momente haben meine Entscheidung wieder bestätigt bzw. mich neu dafür entscheiden lassen, noch länger zu Hause zu bleiben. - Diesen Luxus gönne ich uns : -)))

Freitag, 9. August 2013

a heart full of love

Ich habe das Gefühl, endlich (wieder?) die Mutter zu sein, die Fynn verdient.

Jetzt, wo ich so gelassen bin und keine Klausuren oder sonst-was im Hinterkopf habe. Der Alltag funktioniert auch viel besser und wir sind ein super Team.

Um so mehr hoffe ich, dass ich bei meiner Entscheidung bleibe, nächstes Semester noch mal ein Urlaubssemester zu machen. Ich bete, dass ich mich nicht wieder von meiner "Leistungssucht" in die Fänge nehmen lasse.

Dienstag, 6. August 2013

um die Häuser ziehen

Wahnsinn! Es ist so unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Eben noch hatte ich ein kleines, hilfloses Baby und jetzt zieht mein Junior mit den Nachbar-Jungs um die Häuser. ;) Er hat sich am Wochenende mit den großen Jungs aus der Nachbarschaft (6 Jahre alt) angefreundet. Wäre ja vermutlich auch viel zu langweilig mit den 3-jährigen zu spielen. Auf jeden Fall sind die Größen von meinem Zwerg irgendwie voll begeistert und freuen sich, wenn er "mitspielt". Das kleine Problem ist nur, dass die Jungs mal hier und mal da spielen. Und natürlich schon frei rumflitzen dürfen ohne um Erlaubnis zu fragen. Fynn scheint das aber nicht zu stören, er geht einfach mit. Ohne mit der Wimper zu zucken oder sich mal nach Mama umzudrehen, folgt er seiner neuen Freunden und ist weg. (Ich bin natürlich hinterhergeschlichen.)

Ich finde es ja wunderbar, dass er so ein großes Urvertrauen hat - aber so ein bisschen schüchterner/vorsichtiger könnte er schon ab und zu sein.
Naja, aber im Grunde hat er ja Recht:  ich passe ja auf ihn auf, so gut ich kann - und selbst wenn ich mal versage, ist er immer noch unter der Obhut seines himmlischen Vaters! Also raus mit dir und genieß deine Kindheit und dieses wunderschöne Leben!




Samstag, 27. Juli 2013

die neuen Nachbarn


Jetzt wird es doch so langsam mal Zeit etwas über unsere neuen Nachbarn zu erzählen. Das hier fast ausschließlich junge Familien mit Kindern wohnen, wussten wir ja vorher schon und das die auf den ersten Blick auch sehr sympathisch sind, auch. Aber so nach den ersten drei Wochen kann ich sagen: WOW. Ich bin wirklich richtig glücklich – besser könnte die Nachbarschaft kaum sein. Von spontanen Plansch-Becken-Einladungen über ausgeliehene Lauf-Motorräder, jederzeit angebotene Sandkasten-Benutzung, etc. Man scheint hier echt hilfsbereit und offen und nett zueinander zu sein. Jaja, wir kennen natürlich alle erst nur relativ oberflächlich. Aber trotzdem muss ich sagen, dass wir einen relativ guten Start hatten. Ein Großteil der Nachbarkinder ist zwar genau ein Jahr älter als Fynn. Aber ein Mädel gibt es auch, die nur 3 Monate jünger ist. Passt also alles super. Außerdem gibt es auch etwas ältere Nachbarkinder – sozusagen vielleicht potentielle Babysitter für die Zukunft ;)
Ich hoffe sehr, dass das Wetter jetzt erst mal so sommerlich bleibt und wir die neue Heimat mit der neuen Nachbarschaft jetzt mal richtig genießen können (ohne den Klausurstress im Hinterkopf).

 Und alles, was ich sonst noch so Studiums-technisch in der „vorlesungsfreien Zeit“ vor habe soll, darf und kann erst mal warten. Die Pausen die Fynn mir gönnt (z.B. Mittagsschlaf) werden maximal für Hausarbeit genutzt, lieber aber zum Lesen, Haus genießen und nichts-tun. Ich freue mich sooooo sehr darauf endlich mal wieder schöne Romane zu lesen. Nicht nur alle zwei Wochen mal ein Kapitel, sondern eintauchen in fremde Länder, Zeiten und Kulturen. Ist wie Mini-Urlaub im Kopf.    : )

Donnerstag, 25. Juli 2013

überall Abenteuer


So, und nun mal etwas mehr Text zu den letzten Tagen. Eigentlich sind die Klausuren trotz der Umstände ziemlich gut gelaufen. Zwei Noten sind noch offen, zwei weiß ich schon. Ja, über eine davon ärgere ich mich (2,9) aber dafür freue ich mich über die andere (1,0). Bei den beiden die noch offen sind, habe ich auch ein sehr gutes Gefühl. Aber eigentlich ist das jetzt erst mal egal. Wichtig ist: dieses unglaubliche Semester ist VORBEI.

Der neue Job (hab ich davon eigentlich schon erzählt??? - der Tutorenjob ging ja nur bis Ende Juni) fängt entweder nächste Woche Donnerstag an, oder sogar erst in zwei Wochen später. Lust habe ich darauf so absolut gar nicht, aber ich es tut der Familienkasse sehr gut und das ist leider Grund genug. Außerdem habe ich ja etwas Zeit. 16 Stunden pro Woche, davon 12 mit Anwesenheit im Büro und 4 von zu Hause aus. Ist nichts weltbewegendes, ein paar Hifi-Arbeiten von dem was ich vor dem Studium beruflich gemacht habe. Fynn geht dann aber ab jetzt nur noch 2 mal in der Woche zur Tagesmutter (anstatt 3). Die Zeit mit ihm ist einfach so anstrengend und so spannend zugleich. Wobei – der spannende Teil überwiegt im Moment (tagsüber). Anfang der Woche hat er mal wieder plötzlich einen Entwicklungsschub gemacht und spricht jetzt irgendwie schon in Zusammenhängen. Relativ natürlich. Nicht mehr nur einzelne Wörter, sondern zwei- bis drei-Wort-Sätze. Total lustig. Und eigentlich sind auch nur wenige Wörter wirklich verständlich für Außenstehende. Aber gerade das ist ja auch das schöne, zu wissen dass es eigentlich völlig unverständlich ist, aber man sein Kind doch versteht. Und dann immer noch und immer wieder dieses Entdecken und Erkunden. Der ganze Tag, das ganze Leben, alles ist ein riesen großes Abenteuer. Herrlich! Da sollte man (zumindest ich!) sich echt noch mal eine Scheibe abschneiden von all den kleinen Kindern.  Jede neue Spielplatz- oder Wartezimmer-Bekanntschaft wird erst mal mit einem zärtlichen „ei-machen“ begrüßt – völlig Vorurteilsfrei. Ich gebe mir alle Mühe auch genauso Vorurteilsfrei mit den dazugehörenden Müttern umzugehen und merke dabei wie schwierig das manchmal sein kann – ganz schön traurig eigentlich. Also, der neue gute Vorsatz: wir nehmen uns unsere Kinder zum Vorbild!
 

Mittwoch, 24. Juli 2013

geschafft

Fynn ist wieder fit, die letzte Klausur ist geschrieben und das Leben wird hoffentlich wieder ruhiger. Ich hoffe, dass ich morgen mehr schreiben kann, jetzt bin ich einfach nur geschafft.

Montag, 15. Juli 2013

MÜÜÜÜDEEEEE

Ich bin müde.
Am Ende.
Einfach kaputt.

Unser armer, keiner Schatz ist (ihr ahnt es sicherlich schon) wieder krank. Mittelohrentzündung und Bindehautentzündung. Das ganze mit 39,5 Grad Fieber.
Er tut mir so leid. Immer und immer wieder ist er so krank.

Ich habe Klausurwochen. 3 Klausuren schreibe ich diese und nächste Woche. Gott sei Dank, können meine Eltern zweimal als Babysitter einspringen. Zum Lernen bleibt nur leider keine Zeit mehr. Tagsüber ist er kaum von meinem Arm zu bekommen und die Nächte ... *gähn* ... erwähne ich lieber nicht.
Ich werde die Klausuren schreiben. Ich versuche es. Aber wenn ich nicht alle drei bestehe oder nicht mit einer 1 vor dem Komma, dann ist das ABSOLUT in Ordnung. Ich habe keine Kraftreserven mehr also nutze ich alle verfügbare Energy für Fynn! Mit viel Kaffee überstehen wir auch das irgendwie.

Montag, 8. Juli 2013

Wir sind drin!!

Den Beitrag habe ich gestern geschrieben, habe aber erst jetzt Internet:


WAHNSINN. Wir umgezogen. Wir sind tatsächlich gestern umgezogen. Mit 8 Helfern und einem vollgeladenen LKW. Bei stechender Hitze und viel Schweiß, in ein noch nicht ganz fertiges Haus. Aber es sind nur noch Kleinigkeiten die fehlen. Und trotz Dreck und noch ein bisschen Umzugs-Kisten-Chaos ist es gemütlich. Wir fühlen uns wohl. Vor allem Fynn. Er ist völlig begeistert von dem vielen Platz, den wir plötzlich haben. Er rennt durch die Wohnung, hin und her, im Kreis, um das Sofa, um den Tisch, … und freut sich!

Ich habe zwar noch keine Erfahrung, wie es sich anfühlt auf unserem neuen Bett zu schlafen, da ich heute Nacht mal wieder in Fynns Zimmer war, aber das ist gerade überhaupt nicht schlimm. Ich sitze auf unserer provisorischen Terrasse in der Sonne. Völlig entspannt. Heute ist Sonntag, da wird nicht gearbeitet. Nur genossen. Und mit dem Sonnenschirm und dem Klappstuhl fühlt es sich ein bisschen so an wie Urlaub. In den letzten 12 Monaten habe ich mich nicht so wohl und glücklich gefühlt wie jetzt im Moment. Unglaublich.

Sogar dass ich eigentlich ziemlichen Druck habe, da ich nur noch eine Woche Zeit zum Lernen habe, bevor die Klausuren kommen, ändert gerade nichts an meiner Entspannung. Jetzt haben wir so viel geschafft, so viel überstanden, so viel geleistet, da werde ich die Klausuren auch irgendwie überstehen. Und wenn ich nicht alle bestehe (sind ja nur 3), überlege ich das auch. Passend zum Wetter und zu meinem Sommer-Lebens-Motto! ;)

Donnerstag, 4. Juli 2013

13 Dinge die mein Leben bunt machen

Der Stress und Druck wächst. Erst Klausur ist gut gelaufen. Zum Lernen bleibt jetzt aber keine Zeit mehr. Wir stehen Abends bis 24 Uhr an der Baustelle / dem Haus und sind rund um die Uhr aktiv. Völlig fertig, nur noch letzte Kraftreserven. Fynn sehen wir leider auch wesentlich weniger als mir lieb wäre. Deswegen habe ich heute einfach mal „blau“ gemacht und ihn auch nicht zur Tagesmutter gebracht. Zusammen haben wir einen schönen und relativ entspannten Vormittag verbracht. Dabei habe ich zwar fleißig Kisten gepackt, aber er fand es total lustig die Kisten wieder auszupacken, durch die Zimmer zu schieben oder sich darin zu verstecken. Also hatten wir Spaß und vor allem: keine Anspannung für ein paar Stunden! Das macht mich gerade so glücklich, dass ich mal ein paar Punkte aufschreibe, die mein Leben im Moment bunter machen:

  1. Ich brauche morgens (fast) nie einen Wecker, da mich mein Sohn (fast) immer pünktlich um 6 Uhr weckt.
  2. Ich habe immer eine Ausrede in den Drogeriemarkt zu gehen: Windeln, Kinder-Shampoo, etc - Und nebenbei findet sich meistens auch irgendwas für Mama.
  3. Ich habe gut trainierte Oberarme – zumindest einen: den rechten.
  4. Fynn freut sich, wenn ich singe! Er klatscht und tanzt und es stört ihn gar nicht, dass da fast nur schiefe Töne rauskommen.
  5. Ich habe immer einen guten Grund Lego oder sonstige lustige und alberne Dinge zu spielen.
  6. Ich muss nie Angst haben, dass ein Tag langweilig werden könnte.
  7. Niemand findet es verwunderlich, wenn ich mit meinem Kind auf dem Spielplatz spiele und Sandburgen baue.
  8. Ich genieße regelmäßig ein kostenloses Fußpeeling in Form von Bauklötzen, Rennautos und sonstigem Kleinkram.
  9. Niemand schaut mich komisch an, wenn ich mit mir selbst rede. Das habe ich bestimmt gerade Fynn erzählt. ;)
  10. Keine Zeit oder kein Geld für Urlaub? Macht nichts, der Sand (aus dem Sandkasten, kann man aber auch für Strand halten) ist sowieso überall: in Schuhe, Hosentaschen, Geldbeutel, Labelloverschluss, …
  11. Ich entdecke die Welt jeden Tag neu. Es gibt soooooo viele unterschiedliche Steine, Gras kann kitzeln, wenn man den Wasserbecher umdreht wird man nass und vieles mehr.
  12. Regen ist eigentlich tooootaaal super: so viele Pfützen und Matsch!
  13. Ich werde (fast) jederzeit herzlich umarmt oder geküsst (sabbernd), wenn ich darum bitte!

 

 

 
 
 

Mittwoch, 26. Juni 2013

kurze Zwischenmeldung

Nach der langen Krank-Phase war Fynn heute das erste Mal wieder bei der Tagesmutter. Leider hat die dann heute Nachmittag angerufen und mitgeteilt, dass sie eine ansteckende Bindehautentzündung hat. (hoffentlich hat er sich nicht wieder angesteckt!!)

Betreuung fällt also morgen aus. – Blöd, da ich nicht nur eine Tutorenstunde halten muss und einen Pflichttermin im  Labor habe, ich schreibe auch nachmittags die erste Klausur für dieses Semester!

Also wieder mal alle Hebel in Bewegung setzten und eine Ersatz-Betreuung suchen. Ist Gott sei Dank geglückt. Danke, dass mein Leben nicht langweilig wird ;)

Sonntag, 23. Juni 2013

Optionen

Fynn ist immer noch krank. Die Bindehautentzündung ist zwar besser, aber noch nicht weg und letzte Nacht hat er sich leider auch wieder übergeben. Der arme Zwerg. Er tut mir so leid, aber außer ihn im Arm zu halten und zu trösten kann ich nicht viel tun. Ich hoffe sehr, dass er bald wieder fit ist.

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten: Es gibt positive Ergebnisse bei er Tagesmutter-Suche. Im Moment sogar zwei Optionen. Einen für sofort (? Ist aber etwas merkwürdig und es gibt nicht wirklich viel Platz zum Spielen und Toben – also fällt die Option eigentlich schon wieder weg) und eine zweite ab September. Das würde mit dem Wintersemester-Anfang ganz gut passen, nur ob ich dann für August und September den Job annehmen kann, weiß ich noch nicht.

Wobei auch nach wie vor – im Moment gerade wieder ganz stark – die Frage im Vordergrund steht: will ich das überhaupt? Ich bin mir da immer noch nicht sicher und habe mich noch nicht entschieden.  Wenn ich mit anderen Studierenden mit Kind, oder überhaupt mit jungen Müttern, spreche, dann lasse ich mich immer wieder anstecken von dem Gedanken, dass das mit der richtigen Betreuung gut zu kombinieren ist und den Kindern auch gut tut. Und ich sehe und erlebe ja auch, dass sie dadurch keine „schlechten Mütter“ sind und die Kinder glücklich und zufrieden sind. Aber dann gibt es eben auch noch mein Bauchgefühl, dass mir sagt, ich sollte für Fynn da sein. Ja, er freut sich auf die anderen Kinder bei der Tagesmutter und er freut sich auch, wenn er Zeit mit seinen Großeltern verbringen kann. Aber trotzdem ist das hin- und herpendeln doch auch immer wieder Stress. Positiver Stress, aber es bleibt belastend/anstrengend. Und dann gibt es auch noch ganz rational die Argumente, dass er einfach empfindlich und so viel krank ist (was für ihn natürlich schlecht ist, aber was auch einen „normalen“ Studienverlauf unmöglich macht) und dass er durch den Umzug ja auch wieder eine große Veränderung vor sich hat. Der Baustress wird wegfallen, Katha und ich werden (hoffentlich) wieder entspannter sein, aber es ist eben auch eine völlig neue Umgebung, neue Eindrücke, neue Nachbarn und vor allem wird aus dem 6-Personen-Haushalt wieder ein 3-Personen-Haushalt, also auch wieder andere Alltagsstrukturen und wesentlich weniger Kontakt zu Oma und Opa.

Es ist noch offen. Ich habe mir alle Kombinationsmöglichkeiten aus Job, Studium, KiTa, Tagesmutter und zu Hause bleiben aufgeschrieben und lasse jetzt erst mal den Umzug vorbeigehen und schauen wie sich die Optionen entwickeln. Selbst eine Ausbildung zur Tagesmutter zu machen ist aber weiterhin auch noch offen.


PS: Umzug ist in zwei Wochen geplant!!!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Das Beste draus machen

Vor zwei Wochen war es die Bronchits, die sich wieder über 10 Tage zog, direkt im Anschluss kam am Montag die Bindehautentzündung und heute früh dann plötzlich Fieber. 
Ich bin also schon wieder nicht an der Uni und auch nicht an dem Schreibtisch (außer Abends ab und zu, aber eher selten, da Fynn im Moment wieder ständig wach wird und nicht alleine schlafen will).
Davon abgesehen weiterhin: Bau-Koordination und Tagesmutter-Suche.

ABER: ich versuche standhaft mich nicht ja der Ruhe bringen zu lassen und die Zeit mit ihm zu genießen, auch wenn er quengelig ist und leider Freibad nicht machbar ist. Zumindest im Hof sitzen, bisschen bummeln gehen, Eis essen ;)

Donnerstag, 13. Juni 2013

Was bitte ist FAMILIENFREUNDLICH?


Wir stehen also wieder auf einigen Wartelisten. In Tagesstätten und in Elternvereinen. Aber ganz realistisch: es sieht schlecht aus.

Dort wo wir hinziehen, könnte Fynn ab Dezember einen Betreuungsplatz bekommen (von dem ich noch nicht 100% überzeugt bin, aber das ist eine andere Geschichte). Das hieße im Dezember: 2 Wochen Eingewöhnung und dann 2 Wochen Ferien. Also reguläre Betreuung erst ab Januar. Nur ist Ende Januar das Wintersemester dann auch leider schon um.

Alternativen:

Tagesmütter: im Umkreis gibt es keine freien Plätze. In der Stadt bekommen wir generell keine Plätze, weil hier zwar das gleiche Jugendamt zuständig ist, es aber andere Finanzierungsregeln gibt und das ist wohl organisatorisch nicht koordinierbar.

Kindertagesstätten: in anderen Gemeinden oder der Stadt selbst bekommen wir natürlich keinen städtischen KiTa-Platz, immer nur dort wo man wohnt. Ausnahme: die KiTa der Uni hat auch zwei Plätze für Kinder aus dem Landkreis, aber da sehen die Chancen schlecht aus.

Elternvereine: gibt es in der Stadt ganz viel – aber auch hier die gleichen Bedingungen: nur Stadtkinder. Trotzdem auch hier zwei Ausnahmen: ein Verein von der Uni und einer von der Technischen Hochschule – die einen haben einen, die anderen sogar zwei Plätze für Kinder aus dem Landkreis, aber alle Plätze sind mit recht kleinen Kindern belegt, die noch mindestens zwei Jahre dort bleiben. Es sei denn jemand zieht spontan um und es wird ein Platz frei, aber auch dann stehen wir auf der Warteliste nicht gerade ganz oben.

Private Tagesstätten: Hier gäbe es vielleicht Hoffnung, darum haben wir uns noch nicht bemüht, weil es einfach eine enorme finanzielle Frage ist.

Kombination: die jetzige Tagesmutter weiterhin 3 Tage pro Woche nutzen – ergibt aber dann zusätzlich 200€ an Benzinkosten und für uns und Fynn natürlich etwas mehr Stress und die anderen beiden Tage bzw. die Nachmittage mit einem Babysitter überbrücken…  Ob das aber in der Realität umsetzbar ist…??

 

Heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch für einen Job, den mir mein Professor vermittelt hat. Es klang ganz gut und ich denke, dass sie mir den Job für die „Ferien“ (August und September) anbieten werden. Aber ich kann den Job nur Zusagen, wenn ich eine Betreuung für Fynn habe. Es wäre super, denn wir können das Geld ja wirklich gebrauchen durch den Bau… Aber was soll ich machen, mir sind die Hände gebunden.

Ganz zu schweigen vom Studium. Im Moment kommt es mir fast so vor,  als hätte ich gar keine andere Wahl wie noch ein Semester zu Hause zu bleiben. Und das, obwohl es laut Gesetzt einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gibt UND meine Hochschule sich mit dem Titel „familienfreundlich“ auszeichnet.
 
 

Mittwoch, 12. Juni 2013

Woran man Schlafmangel erkennt


Katha und ich leiden zur Zeit an akutem Schlafmangel. Ich bin gestern Abend um 18:45 auf dem Sofa eingeschlafen und habe mehr oder weniger durchgeschlafen bis mein Wecker heute früh um 6 Uhr ungnädig wurde. Den Schlaf habe ich mehr als gebraucht und Katha hat sich zum Glück um Fynn gekümmert. Der macht nämlich schon seit über zwei Wochen mal wieder jede Nacht zum Tag – oder zum Horror, je nachdem wie positiv man in dem Moment die Sache noch sieht.
 

Hier mal ein paar Punkte, an denen in merke, dass ich akuten Schlafmangel habe:

1.       Die dunklen Ränder unter meinen Augen sind leider NICHT durch verwischten Mascara, sondern ganz natürlich entstanden

2.       Ich fülle mir morgens versehentlich den Kaffee in die Babyflasche anstatt in meine Tasse

3.       Mein Zeitgefühl ist völlig durcheinander und ich stehe um 5:30 vor dem Supermarkt und wundere mich, warum dieser geschlossen hat

4.       Wenn mir andere Mütter freudig erzählen, dass ihre 6monate alten Babys jede Nacht durchschlafen, ärgert mich das nicht mehr – hey, ich habe ja viel mehr von meinem Kind und kann mehr Zeit mit ihm „erleben“

5.       Wenn ich das heißgeliebte Lieblings-Buch vorlese, kann es schon mal passieren, dass mir die Augen zufallen und ich den Text einfach auswendig weiteraufsage

6.       Die Schlaflieder meines Sohnes wirken wundervoll – nur nicht bei ihm

7.       Ich habe chronisch einen hohen Puls durch zu viel Kaffeekonsum

8.       Ich ziehe Fynn das T-Shirt links rum an und unterschiedliche Socken sowieso, wer kann sich bei so wenig Schlaf noch auf Details konzentrieren

9.       Die Beule an meiner Stirn? Das war mein Sohn als er endlich neben mir eingeschlafen ist und dann leider von Karate geträumt hat

10.   ….

 

Ich versuche es, wie immer, mit Humor zu nehmen und hoffe und bete, dass es irgendwann wieder ruhiger wird.

PS: es gibt neue Infos zur zukünftigen Betreuungssituation, dass erzähle ich morgen …

Dienstag, 4. Juni 2013

Ich liebe diese Tage


In der Sonne sitzen und Kaffee trinken, mit dem Junior im Sandkasten buddeln und über die Wiese rennen, die Füße hochlegen,  den Duft von frisch gemähtem Gras riechen, Seifenblasen einfangen und mit Straßenkreide malen (auf der Straße und auf den Klamotten). Toll! War ein wunderschöner Tag heute! Und würde mich echt ärgern, wenn ich ihn am Schreibtisch, an der Uni oder in irgendeinem Büro verbracht hätte. Kinder sind ein toller Luxus ;)
 

Sonntag, 2. Juni 2013

Sommer, Sonne, ... oder so ähnlich

Ich komme mal wieder gar nicht zum Schreiben. Dabei passiert im Moment so viel. Aber irgendwie leider nicht wirklich an der Studiums-Front, sondern viel mehr auf dem Bau. Dafür geht es da jetzt richtig voran. Im Dachgeschoss haben wir am Wochenende Laminat verlegt und nächste Woche geht es im Erdgeschoss weiter und hoffentlich auch mit dem Fließen legen. Die Decken und Wände sind auch schon teilweise gestrichen oder tapeziert. Es wird richtig schön!! Auch wenn es immer wieder viele Tränen und sehr viel Streit gibt, freue ich mich doch sehr darauf, wenn es fertig wird. Ich denke, dass ist auch ziemlich normal im Bau-Stress und ich hoffe und bete jeden Tag, dass es besser wird, wenn das alles vorbei ist (und wir dann auch nicht mehr bei meinen Eltern wohnen). Alles wird gut… irgendwann.

Zum Sommer-genießen bin ich dieses Jahr trotz gutem Vorsatz leider noch nicht so wirklich gekommen. Das liegt aber vor allem an dem fehlenden Sommer. Irgendwie scheint der meine Entscheidung nicht mitbekommen zu haben, sonst wäre er doch sicherlich schon hier und würde uns mit seiner warmen Sonne die Tage hell und freundlich machen. Naja, auch bei diesem Thema gebe ich die Hoffnung nicht auf: Irgendwann kommt der Sommer bestimmt…

Studium  / Tagesmutter: Wie es im Herbst weiter geht ist noch total offen. Ich bin einfach durch Fynn und dem Bau im Moment emotional und physisch so weit weg von der Uni, kommt mir fast surreal vor, dass ich wirklich studiere. Ich zerbreche mir aber auch jetzt noch nicht den Kopf darüber. Ich lasse mir beide Möglichkeiten offen und warte ab, wie sich die Dinge entwickeln. Zum Beispiel, ob wir für Fynn überhaupt einen Betreuungsplatz bekommen oder nicht. Mit dieser Idee evtl. als Tagesmutter zu Hause zu bleiben, bzw. mit dem Wunsch gerne bei meinem Sohn zu bleiben, komme ich mir aber doch sehr wie eine Exotin vor. Wir hatten diese Woche Nachmittags endlich mal wieder ein Treffen der alten „Krabbelgruppe“ (die anderen Mamas arbeiten ja alle wieder) und Donnerstagvormittag war ich bei einem spontanen Mutter-Kind-Frühstück mit anderen Studentinnen. In beiden Gruppen konnte irgendwie keine meinen Wunsch so richtig nachvollziehen. Das Treffen mit anderen Studentinnen war aber trotzdem total schön! Man kommt sich ja doch immer so alleine auf weiter Flur vor in dieser Rolle. War ein toller Austausch und die Kinder hatten auch jede Menge Spaß zusammen.

Hier kommt jetzt tatsächlich gerade die Sonne raus. Also höre ich schnell auf zu schreiben und gehe mal genießen!

Mittwoch, 22. Mai 2013

Das Leben mit und ohne Kind

Da ich im Moment ernsthaft darüber nachdenke, ab Herbst doch noch mal Urlaubssemester einzulegen und Tagesmutter zu werden, treiben mich so einige Gedanken umher. Zu dem Thema Tagesmutter schreibe ich ein anderes mal mehr, jetzt möchte ich erst mal ein paar Entdeckungen zum Thema Leben mit (und ohne) Kind loswerden. „Die Karrierefrau will mit Kind zu Hause bleiben und Tagesmutter werden.“, hat Katha gestern zu mir gesagt. Die Karrierefrau. Wo ist die eigentlich hin? Irgendwie habe ich tatsächlich zu den Frauen gehört, für die ganz klar war, dass man Kind und Karriere vereinen kann und die milde lächelnd den Kopf geschüttelt haben über die Frauen, die sich durch das „Kinder kriegen“ so verändert haben. „Nur weil man Mutter geworden ist, kann man doch trotzdem noch derselbe Mensch sein wie vorher, schließlich dreht sich nicht alles nur um das Kind.“ Dieser und viele, viele ähnliche Sätze habe ich tatsächlich von mir gegeben und geglaubt. Heute bin ich da schlauer. Selbst wenn Kinder älter und selbstständiger werden und somit teilweise sogar ein bisschen „nebenher laufen“ und man wieder alte Gewohnheiten, Arbeiten oder Hobbys aufnehmen kann, sie bleiben doch immer das Zentrum von allem. Natürlich bin ich noch ich selbst, aber ich bin ein vollkommen anderer Mensch als vorher. Ich sehe die Welt mit anderen Augen. Eine Pfütze ist nicht nur das Ergebnis von schlechtem Wetter, sondern eine super Gelegenheit zum Spielen, ein Stück Kuchen ist plötzlich nur noch halb so groß – weil man es gerne teilt, meine schlechte Laune verdirbt nicht nur mir den Tag, sondern wird mir mit noch schlechterer Laune wiedergespiegelt – die gute Laune aber zum Glück auch. Die Tatsache, dass das Käsebrot im Wasserglas schwimmen kann, der Apfel aber nicht ist eine von unendliche vielen Entdeckungen jeden Tag die ich miterleben darf. Absolut alles ist anders. Dinge die vorher unwichtig waren, haben plötzlich einen völlig neuen Wert.  Es ist eine vollkommen andere Welt. Ich denke, es ist, wie so vieles im Leben, einfach nicht beschreibbar und nachvollziehbar für Menschen, die nicht davon betroffen sind. Woher sollte ich ohne Kind denn ahnen, dass all meine rationalen Argumente und mein logisches Denken in der ohne-Kind-Welt einfach nicht übertragbar sind in die mit-Kind-Welt. Das es völlig neue physikalische und chemische Gesetzte gibt. Das alles anders aussieht, anders riecht, anders schmeckt. Das es einfach nicht zu vergleichen ist, dass man es erleben muss um es zu verstehen.
Um zurück zum Ausgangspunkt zu kommen: Ich habe immer noch Spaß am Studieren und an Karriere, aber ja: es ist mir nicht mehr so wichtig. Weil es viiiiiieeeeelllll Wichtigeres gibt. Weil es viel Schöneres gibt. Welcher erfolgreich abgeschlossene Vertrag, welcher neugewonnene Kunde oder welche erreichte Leistung kann denn gewinnen gegen ein einziges Kinderlachen? Gegen offene Arme, die auf einen zugerannt kommen und „Mama“ rufen.


Mittwoch, 15. Mai 2013

Berlin


Mein Kurzurlaub ist tatsächlich schon zu Ende. Nicht zu fassen! Mit verspannten Schultern und stechenden Kopfschmerzen sitze ich im ICE von Berlin Richtung Heimat. Auch wenn mein Berlin-Aufenthalt leider relativ oft von Kopfschmerzen und Übelkeit geprägt war, so war es doch ein richtiger Kurzurlaub! Ein sehr schöner, entspannter, sportlicher und abwechslungsreicher Kurzurlaub. Und Berlin ist immer noch Berlin. Ich liebe es. Aber der Reihe nach:

Montag früh bin ich mit enormen Zweifeln und einem sehr schlechten Gewissen in den Zug gestiegen. Ich habe am Bahnhof ernsthaft noch überlegt, ob ich nicht doch wieder nach Hause fahre und diesen Ausflug sausen lassen. Auch als ich nach gut vier Stunden im sonnigen Berlin angekommen bin, habe ich nur überall Kinder gesehen und bereut, dass ich Fynn nicht wenigstens mitgenommen habe. Berlin mit Kind ist doch auch so schön, das weiß ich ja noch von Oktober. (Wobei ich natürlich verdrängt habe, dass unsere Nächte im Moment mit nur ein bis zwei Stunden Schlaf gesegnet sind, aber so ist das Mutter-Herz eben. *g*) Auch als ich dann im Hotel angekommen bin und anschließend gleich noch mal in die City fuhr, konnte ich mich immer noch nicht so wirklich freuen. Ununterbrochen dachte ich nur, wie viel schöner das alles wäre, wenn ich es mit Katha zusammen genießen könnte und wie sehr ich Fynn vermisse. Die Sonne war auch ziemlich schnell weg und mir ging es gesundheitlich nicht wirklich gut. Also habe ich mir im Supermarkt was zu Essen gekauft, bin zurück ins Hotel um den Abend dort zu verbringen. Ein bisschen Sport, ein kleiner Spaziergang am Spandauer See und dann mit Buch ins Bett gekuschelt. Schließlich hatte die Nacht zuvor nur 1 Stunde Schlaf. Aber an erholsamen Schlaf war im Hotel leider auch nicht zu denken. Wegen meiner unerhörten Kopfschmerzen hatte ich die ganze Nacht die Fenster offen und hatte somit das Vergnügen die Einflugschneiße des Flughafens Berlin-Tegel zu „genießen“. Am nächsten Morgen habe ich dann sofort eine Schmerztablette genommen und war schon um 7 Uhr im Schwimmbad und um 8 Uhr im ersten Saunaaufguss. So kann der Tag beginnen. Nach einem ausgedehnten Frühstück (mit Zeit zum Zeitung lesen!) bin ich noch ausgedehnter Shoppen gegangen. Dank schlechtem Wetter, hat mich rein gar nichts gedrängt, die Arkaden wieder zu verlassen – bis mir Mittags erneut schlagartig übel wurde und ich – mit vielen Einkaufstaschen – zurück ins Hotel bin. Dort habe ich dann auch den restlichen Tag mit Sauna, Entspannen und etwas Sport verbracht. Als es mir Abends endlich wieder besser ging, bin ich noch mal zum Hakeschen Markt um ein bisschen im Berliner-Abendleben zu schwelgen. Trotz bleierner Müdigkeit war aber auch die zweite Nacht nicht ganz so entspannt und schlafreich wie erhofft. Trotzdem war ich heute früh bester Dinge, vor allem nach einem Blick aus dem Fenster in den strahlend blauen Himmel. Nach dem auschecken im Hotel war ich noch mal in der City flanieren und Sonne tanken. Dabei beschlich mich doch tatsächlich der Gedanke, dass ich gerne noch zwei weitere Tage bleiben würde. Berlin, das Leben und die Sonne genießen. Aber natürlich freue ich mich auf meine Familie zu Hause.

Es waren zwei rundum schöne Tage. Auch wenn ich den ersten davon nicht ganz so genießen konnte. Ich bin wohl einfach so fest in meinem Alltag, meinen Rollen und meinen Aufgaben drin, dass ich ein paar Stunden gebraucht habe, um das alles mal abzustreifen und abzutauchen. Immerhin war es auch das erste Mal, dass ich zwei Nächte von Fynn getrennt war. Jetzt bin ich also auf dem Weg nach Hause und schlüpfe so langsam wieder in die Rollen zurück. Habe schon erste Telefonate geführt (Fließenleger, Bauleiter, etc.) und werde auch gleich das erste Mal nach drei Tagen meine Mails abrufen und bearbeiten. Welcome back.

Samstag, 11. Mai 2013

Buchprojekt

Hallo ihr Lieben,

ich habe gerade von einem ganz spannenden Buchprojekt erfahren, dass ich gerne unterstützen möchte:


Worum geht es:

„Fliegende Helden auf vier Pfoten“ soll das nächste Buch von Kinderbuchautorin Gabriele Seifert heißen. Es geht darin nicht nur um die "tierischen Superhelden", sondern auch um drei besondere Kinder, die durch schwere Krankheit, eine Behinderung ihr tägliches Leben meistern oder Kinder, die durch eine heldenhafte Tat ein großes Vorbild für andere Kinder sind!

Diese drei besonderen Kinder werden aktuell mit Unterstützung von Kathrin Hochmuth und der Mami-Initiative gesucht. Die Leserinnen und Leser können per E-Mail ihr eigenes oder ein besonderes Kind aus ihrem Umfeld vorschlagen.

Die drei Heldenkinder werden nicht nur namentlich und mit ihrer bewegenden Geschichte im Buch erwähnt, Gabriele Seifert und Kathrin Hochmuth möchten ihnen mit Ihrer Hilfe unter anderem auch einen Herzenswunsch erfüllen. Außerdem ist noch einen Tag in einem Freizeitpark geplant, wo die Kinder samt Familie nach Herzenslust herumtoben können.

 
Ziel des Buchprojekts:
Dieses Kinderbuch soll anderen Kindern Mut machen, die ebenfalls mit einer Behinderung oder einer schweren Krankheit kämpfen. Nicht nur, dass die Betroffenen tagtäglich mit den Symptomen ihrer Krankheit zu kämpfen haben, nein, oftmals sind sie auch noch dem Spott oder den verletzenden Worten unwissender Mitmenschen ausgesetzt, werden angestarrt oder gar aus Angst nicht einmal berührt! Sie wünschen sich von ganzem Herzen, dass ihnen mit Respekt, Liebe und Hilfe entgegengetreten wird! Dieses Buch soll aber auch anregen, an andere Menschen, Tier und die Umwelt zu denken. Heldenhafte Kinder, die bereits selbst eine gute Tat vollbracht haben sollen geehrt und zum Vorbild gemacht werden.

 
Wer kann teilnehmen:

Eltern von Kindern im Alter bis 10 Jahren. Großeltern, Nachbarn, Freunde und Familienangehörige können aber auch herausragende Kinder „vorschlagen“. Wer kennt ein Kind in seinem näheren Umfeld, das durch sein soziales Engagement für Menschen, Tiere oder die Umwelt vorbildlich aufgefallen ist oder gar durch sein beherztes Eingreifen sich mutig und selbstlos für andere eingesetzt hat. Wer kennt ein Kind, welches mit seiner schweren Krankheit oder Behinderung sein tägliches Leben beeindruckend meistert.

  

Wie kann man teilnehmen:

Einfach eine E-Mail mit ca. 300 Wörtern (entspricht ½ Din A4-Seite) bis 15. Juni 2013 an superhelden@herzbuchverlag.de schreiben. Beschreibt, was genau dieses Kind so besonders macht. Damit Sie informiert werden können, vergessen Sie bitte nicht ihre Kontaktdaten anzugeben. Benachrichtigungen erhalten Sie ab 01. Juli 2013. 


Es gibt viele Kinder, Erwachsene und Tiere, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurden. Aber das Wohl der Menschen, Tiere und der Natur geht uns alle an.
Es ist Zeit, endlich aufzustehen, um etwas zu verändern und zu tun!

 
Und zwar ohne Gewalt, dafür mit viel Mehrwert, Liebe und Herz geschrieben und gemalt.
Die Bücher, die über den Herzbuchverlag veröffentlicht werden, sollen Kindern und Erwachsene im Herzen berühren. Gleichzeitig möchten Gabriele Seifert und Kathrin Hochmuth andere dazu bewegen mitzuhelfen, gemeinsam etwas positiv auf dieser Erde zu verändern.

Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir gemeinsam!

 Alle Bilder die im Buch zu sehen sind werden zu einem späteren Zeitpunkt zu einem guten Zweck versteigert. Drei davon gehen natürlich an die Heldenkinder im Buch.

 Es ist dem Herzbuchverlag, der Mami-Initiative sowie rentAtoy – Spielzeugverleih Deutschland ein großes Anliegen, Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.